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Die Corona-Krise ist weiblich

13 Monate leben wir in einer Pandemie. Die Corona-Krise hat so einige blinde Flecken sichtbar gemacht. Die Corona-Krise hängt eng mit dem System des Kapitalismus zusammen. Wurden diese Flecken bereits vor der Pandemie kritisiert, so sind sie nun kaum noch zu übersehen. Hiervon sind besonders die Frauen der Gesellschaft stärker betroffen als die Männer. Aber warum ist das so? Die Antwort lautet – Surprise – das Patriarchat. Ein System, das auf unbegrenztem Wachstum und Profitstreben beruht. Das einzelnen Personengruppen Macht und Privilegien zuspricht, sie im gesellschaftlichen Leben bevorzugt und auf der anderen Seite all diejenigen ausbeutet, die diesen bevorteilten Personengruppen nicht entsprechen. Doch das Patriarchat betrifft uns alle.

Das fängt bei der Erziehung an, bei Vorstellungen von weiblichen und männlichen Rollenbildern wie Stärke zeigen und Schwäche vermeiden und es zieht sich über alle Alters-, Gesellschaftsgruppen und Szenen hinaus. Es ist kein Zufall, dass vor allem Frauen eher in sogenannten „systemrelevanten“ Bereichen wie beispielweise der Pflege arbeiten, oder dass bei Schließungen von Schulen und Kitas eher Mütter statt Väter den Spagat zwischen Kindererziehung und nun auch noch Homeoffice wagen müssen.

Toxische Vorstellungen von Männlichkeit haben uns hierhin geführt. Damit meinen wir die systematische Ausübung von Macht und Privilegien, welche Männern ganz selbstverständlich und unhinterfragt zustehen – wer beispielsweise im Haushalt ganz selbstverständlich für Sauberkeit, Essen und emotionale Unterstützung durch Zuhören oder Care Arbeit sorgt – und nun noch stärker durch die Pandemie diese Aufgaben übernimmt, die das gesellschaftliche System auf kleinster Ebene, der „Familie“, stützt. Oder wer aufgrund dieser Geschlechtszuschreibungen und Erwartungen prekäre Berufe wählt, die zwar „systemrelevant“ sind, aber mit weniger Gehalt und Altersarmut einhergehen. Oder wie sieht es mit Sicherheit aus, um die Unversehrtheit des eigenen Körpers und der eigenen Würde? Dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum, ob bei Tag oder bei Nacht mit einem Gefühl von Unsicherheit zusammenhängt, beispielsweise durch ungefragte, sexistische Kommentare oder gar die Gefahr körperlicher Gewalt, kennen besonders Frauen.

Das alles ist für Frauen nichts Neues, denn die Erfahrungen gehören zu unserem Alltag im Patriarchat. Hinzu kommt nun die weitere Gefahr durch einen Virus, und damit noch mehr Unsicherheiten für Körper und Seele. Seit 13 Monaten werden die Probleme, die schon vorher da waren, ins Private abgewälzt und auf die Ebene der Familie und die Schultern der bis zum Burnout oder gratis arbeitenden Frauen verdrängt. Frei nach dem Motto „Hauptsache der Wirtschaft und dem Patriarchat geht’s gut“. 

Bei einer genaueren Analyse der momentanen Verhältnisse zeigt sich: Die Corona-Krise ist weiblich!

Dennoch spiegelt sich in den Maßnahmen und Debatten ein androzentrisches Weltbild wider.  

Frauen werden nahezu unsichtbar in tradierte und teilweise schon längst überholte Rollenbilder zurückgedrängt. So übernehmen berufstätige Mütter mehr als doppelt so häufig die Betreuung der Kinder, wenn Tagesstätten und Schulen geschlossen werden oder deren Besuch ein zu hohes Infektionsrisiko für die im Haushalt Lebenden darstellt. Die Pflege von Angehörigen zwingt Frauen häufiger dazu, sich weitgehend isolieren zu müssen, um die Pflegebedürftigen nicht zu gefährden.

Neben Homeoffice und Homeschooling, häuslicher Pflege von Angehörigen und dem Zurückdrängen der Reproduktionsarbeit in den privaten, unsichtbar gemachten Bereich hat sich die soziale Ungleichheit von Frauen zusätzlich vergrößert.

Die erste durch die Pandemie verursachte Entlassungswelle traf vor allem Arbeitsbereiche des ohnehin schon prekären, informellen Sektors. Die Arbeiterinnen in normabweichenden Lohnarbeitsverhältnissen haben seit Beginn der Pandemie europaweit 70 Prozent ihres Gehalts eingebüßt. Zudem getroffen wurden Angestellte im Einzelhandel, im Gastgewerbe und im Tourismus – all dies sind Arbeitsfelder mit einem extrem hohen Frauenanteil. 

Die Geschichte zeigt: Auch nach der Krise fällt es Frauen deutlich schwerer wieder zurück in die Lohnarbeit und somit in die eigenverantwortliche und unabhängige Versorgung zu kommen. Sie bleiben im Durchschnitt länger arbeitslos als dies bei Männern der Fall ist. 

Bei der Erforschung von Medikamenten werden Frauen oftmals nicht beachtet, obwohl Wirkung und Nebenwirkung unter Umständen geschlechtsspezifisch sind. Die Gesundheitsversorgung von Frauen wird zweitklassig behandelt, obgleich sie – wenn es hart auf hart kommt – hauptsächlich von Frauen geleistet wird. 

Frauen machen weltweit 70 Prozent des Personals in Sozial- und Pflegeberufen aus. Die ohnehin schon angespannte Lage des ausverkauften Gesundheitswesens wird hauptsächlich durch die Ausbeutung der Angestellten im Gesundheitssektor abgefedert. Urlaubsaussetzungen, Überstunden, Doppelschichten und Burnout winken uns aus der Pandemie entgegen.

Zudem birgt die Arbeit im Sozial-, Gesundheits- und Reinigungssektor ein hohes Infektionsrisiko, vor dem die dort tätigen Frauen sich schwerer schützen können. Homeoffice ist nicht!

Die Hashtags #Pflexit und #PflegtEuchDochSelbst bringen die Wut und Verzweiflung der betroffenen Fachkräfte auf den Punkt. Pflegeberufe sind mehr als Applaus wert, den Applaus kann man nicht fressen. 

Der Begriff systemrelevant wirkt hier nahezu zynisch und kann teilweise folgendermaßen übersetzt werden: Systemrelevant ist prekäre, unterbezahlte Arbeit unter krankmachenden Bedingungen. Im Kapitalismus tritt die mehrfache Ausbeutung von Frauen offen zutage und nimmt immer wieder neue Formen an. Relevant für dieses System zu sein – welch ein Hohn. 

Krisen verstärken Diskriminierungsformen – doch die ungleiche Betroffenheit spielt bei bisherigen Maßnahmen gegen die Pandemie keine Rolle. 

Vor allem betroffen sind die, die ohnehin schon von Rassismus, Klassismus und Sexismus betroffen sind z.B. Women of Color oder Frauen, die in Armut leben. 

Der weiße Mann als Norm der Gesellschaft und viele ihm zugeschriebene Bereiche hingegen werden kaum von Maßnahmen reglementiert. 

Während Rheinmetall unbehelligt unter nahezu normalen Umständen den neuen – natürlich sehr systemrelevanten – Panzergrenadier produziert – wird der private Bereich weitgehend verregelt. Immer wieder wird behauptet, der Ort der Infektionsübertragung wäre das Zuhause und eine Schließung von Fabriken, Großraumbüros und anderen Arbeitsorten somit nicht notwendig. 

Wir widersprechen dem klar! Das Coronavirus sitzt nicht zuhause zwischen Bügelwäsche und Kühlschrank und wartet fröhlich darauf sich zu verbreiten. Es wird in den privaten Bereich hineingetragen und das selbstverständlich auch durch die Nicht-Reglementierung von kapitalistisch organisierten Arbeitsstätten. 

Die erhöhte Gefahr Opfer von sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu werden ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Frauen von der Coronapandemie ungleich härter betroffen sind. 

Gewalt gegen Frauen begründet sich im patriarchalen Geschlechterverhältnis und im androzentrischen Weltbild der Mehrheitsbevölkerung.

Gewalt gegen Frauen ist immer der Versuch, das patriarchale Geschlechterverhältnis aufrechtzuerhalten.

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter und ist für alle Frauen eine allgegenwärtige Drohung.

Am häufigsten sind Frauen daheim im Kreise ihrer Liebsten Gewalt ausgesetzt und von Gewalt betroffen. Entgegen des weit verbreiteten Denkens ist es für Frauen NICHT draußen auf der dunklen Gasse am gefährlichsten. Am gefährlichsten ist es für Frauen daheim mit ihrem Partner, mit engen Freunden, mit dem Vater, mit dem Onkel, mit dem Opa, mit dem Exfreund. Denn viele Männer sehen es als ihr gutes Recht an, Macht über den weiblichen Körper in Form von sexualisierter Gewalt wie zum Beispiel einer Vergewaltigung auszuüben.

Die für viele Frauen alltägliche häusliche Gewalt wird selten zur Anzeige gebracht, weil die Aussichten auf staatliche Unterstützung schlecht sind.

Häusliche Gewalt wird selten zur Anzeige gebracht, weil die Frauen in einem strukturellen Abhängigkeitsverhältnis stehen. Weil sie Angst vor der gesellschaftlichen Ächtung haben, die viele Frauen trifft.

Häusliche Gewalt wird ebenfalls selten zur Anzeige gebracht, weil Frauen sich schämen, die Schuld auf sich selbst projizieren, ihr Gesicht bewahren wollen oder sie ganz einfach Angst vor noch schlimmeren Misshandlungen haben.

Durch die Pandemie werden alle Menschen vermehrt auf ihr häusliches Umfeld zurückgeworfen. Die Kontakte mit den Mitmenschen beschränken sich auf die Engsten und Liebsten. Durch die Kinderbetreuung sind viele extrem gefordert. Viele leben auf engstem Raum plötzlich 24/7 zusammen und sind vermehrt Ängsten und ihrer eigenen Hilflosigkeit ausgesetzt. Dies ist ein Katalysator für häusliche Gewalt, unter welcher vor allen Dingen Frauen leiden.

Viele Frauenhäuser und Anlaufstellen für von Gewalt betroffene Frauen berichten besorgt, dass sich seit der Pandemie immer weniger Frauen bei ihnen melden. Sie gehen davon aus, dass viele Frauen schlichtweg keine Möglichkeit haben, 5 Minuten in Ruhe und ohne Angst vor Kontrolle zu telefonieren. Auch befürchten sie, dass der fehlende Austausch mit anderen Menschen zu weniger Meldungen führt. Denn niemand kriegt es mit, wenn der ganze Körper mit blauen Flecken übersät ist. Man muss diese nicht einmal überschminken.

Das höchste Ausmaß, das die Gewalt gegen Frauen annehmen kann, ist der Femizid. Als Femizid bezeichnet man die Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts. Laut des BKA wurden in Deutschland in den letzten drei Jahren jährlich 100 Frauen aufgrund ihres Geschlechts ermordet. Deutschland und alle anderen Rechtssysteme verbieten die Tötung von Frauen und erkennen somit theoretisch den Subjektstatus der Frau an. Wie instabil und fragil jedoch dieser Subjektstatus ist, wird mit jedem Femizid mehr als deutlich. Bei jedem Femizid stabilisiert sich die männliche Subjektivität dadurch, dass Kränkung und Kontrollverlust des Mannes mit der Auslöschung eines weiblichen Subjektes vergolten werden. Mit anderen Worten: im Femizid bestraft der Mann die Frau dafür, dass sie ihn verlässt, „sein“ Kind abtreibt, ihn sexuell im Häuslichen oder in einer Prostitutionsstätte zurückweist, seine Männlichkeit verletzt, weil sie mit einer anderen Frau zusammen ist.

Am Ende ist uns wichtig zu betonen, dass Formen der Männlichen Gewalt nicht nur ein Teil der Mehrheitsbevölkerung sind. Gewalttätige Männer stehen auch heute hier mit uns, männliche Gewalt findet auch inmitten unserer eigenen Szene statt. Schaut genau hin, achtet Grenzen, seid solidarisch und aufmerksam.

Gegen Macker und Sexisten – Fight the Power, Fight the System

30. April: Demo „Die Krise an der Wurzel packen! Solidarisch gegen Staat und Kapital!“

Am 30. April 2021 werden wir gemeinsam auf die Straße gehen: Unter dem Motto „Die Krise an der Wurzel packen! Solidarisch gegen Staat und Kapital!“ startet um 18 Uhr eine antifaschistische und antikapitalistische Demonstration an der Stadtbücherei Heidelberg. Und wie immer gilt: Aufstand mit Abstand – bringt Mund-Nase-Schutz mit.

https://aihd.noblogs.org/files/2021/04/Krise_an_der_Wurzel_packen.jpg

Im Folgenden findet ihr den Aufruf:

Die Krise an der Wurzel packen – solidarisch gegen Staat und Kapital!

Deutschland im Frühjahr 2021: Daimler zahlt eine 1,4 Miliarden Euro schwere Gewinnausschüttung an seine Aktionär*innen. Dieser Gewinn beruht zu wesentlichen Teilen auf Kurzarbeit und staatlichen Corona-Hilfs-Geldern. Die Kurzarbeiter*innen, die diese Gewinne erwirtschaftet haben, sehen selbstverständlich nichts davon. Während bei Aktionär*innen der Schampus fließt, müssen diejenigen, die den Schampus erarbeitet haben, überlegen, wie sie mit den verknappten Löhnen über die Runden kommen, und bemüht sein, vor Beginn der Ausgangssperre wieder in ihren engen Stadtwohnungen zu sitzen. Wenn der Staat sich dann seine Investitionen in die Krisenkonjunktur zurückholen will, werden vermutlich wieder nicht die Krisengewinner*innen zur Kasse gebeten, sondern diejenigen, die schon jetzt unter der Last der Krise leiden.

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Vortrag „Arbeiterinnen, kämpft mit in der Roten Hilfe!‘ – Frauen in der RHD“ am 19.04.

Am 19. April veranstalten wir gemeinsam mit der Roten Hilfe Heidelberg/Mannheim, der Antifaschistischen Initiative Heidelberg und dem Hans-Litten-Archiv den Online-Vortrag „‚Arbeiterinnen, kämpft mit in der Roten Hilfe!‘ – Frauen in der Roten Hilfe Deutschlands“. Die Referentin Silke Makowski vom Hans-Litten-Archiv wird in dem Vortrag zu den Roten Helferinnen in der Weimarer Republik und im antifaschistischen Widerstand ab 1933 sprechen.

Wann: 19.04. um 19.30Uhr Wo: https://rote-hilfe.collocall.de/b/dem-gjj-l6q-egi

Die Rote Hilfe Deutschlands (RHD) war in der Weimarer Republik eine in der gesamten ArbeiterInnenbewegung beliebte Solidaritätsorganisation, die zuletzt über eine Million Mitglieder umfasste. Auch nach dem Verbot durch die Nazis im März 1933 setzten die Widerstandsgruppen der RHD ihre vielfältigen Aktivitäten fort, informierten über den NS-Terror und unterstützten die Familien der politischen Gefangenen.

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Frauenkampftag 2021

Die Krise steckt im System – Zusammen gegen Kapitalismus und Patriarchat!

Ein Jahr nach dem Beginn der Corona-Pandemie zeigt sich mit erschütternder Deutlichkeit: Frauen gehören zu den größten Leidtragenden der aktuellen Situation.
Die Pandemie macht soziale Missstände, die ansonsten kleingeredet werden, unleugbar. Die Doppelt- und Dreifach-Belastung der Frau tritt nun besonders klar zum Vorschein. Erwerbstätigkeit, Kinderbetreuung und Haushalt müssen jongliert werden, weil Care Arbeit im familiären Raum noch immer als Frauenarbeit gilt. Diese Beanspruchung trifft alleinerziehende Frauen mit doppelter Wucht.

Der massive Anstieg häuslicher Gewalt während der Pandemie zeigt auf erschreckende Weise, dass das Zuhause ein gefährlicher Ort für viele Frauen ist, die mit ihren Ehemännern und Lebenspartnern zusammenwohnen. Und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens drängen zahlreiche Frauen in ebendiese private Sphäre zurück.

In den von Frauen dominierten Pflegeberufen haben diejenigen, die nicht ins Homeoffice können, mit einer nie da gewesenen Belastung zu kämpfen. Schlechte Bezahlung, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen wie Unter-/ Notbesetzungen, die mit einer hohen psychischen und physischen Belastung und Überstunden einhergehen, und die hohe Infektionsgefahr sind Bedingungen, denen Kranken- und Altenpflegerinnen dauerhaft ausgesetzt sind und die zu Zeiten von COVID-19 besonders zu Tage treten. Für Frauen in anderen weiblich dominierten Berufen (Einzelhandel, Reinigung etc.) sieht die Situation ähnlich prekär aus. In der aktuellen Krise wird die traditionelle Frauenarbeit besonders gebraucht, sowohl bezahlt in Betrieben und Einrichtungen als auch unbezahlt zu Hause. Anstatt die immense Mehrarbeit auf mehr Schultern zu verteilen, wird alles auf den vorher schon überlasteten Frauenschultern abgeladen. Gerade die erwähnten prekären Beschäftigungsverhältnisse werden überproportional oft durch von Rassismus betroffenen Frauen ausgeübt, die unter Mehrfachdiskriminierung leiden.

Der deutsche Staat sieht sich nicht in der Verantwortung für diese Problemlagen. Sowohl die staatliche Krisenpolitik als auch das Erstarken rechter Kräfte bedrohen die bereits erkämpften Frauenrechte. Der patriarchale Backlash trifft in ganz besonderer Weise Transfrauen und Menschen, die sich nicht in heteronormative Konzepte zwingen lassen wollen. Diese Verhältnisse dürfen wir weder jetzt noch in Zukunft hinnehmen. Wir fordern sofortige Maßnahmen, um diese katastrophale Situation zu verbessern: Höhere Löhne für Pflegeberufe; umfangreiche, staatlich finanzierte Kinderbetreuung nach der Pandemie; höhere Investitionen in Frauenhäuser und Nothilfen. Wir kämpfen aber auch für grundlegende Veränderungen: für einen gesellschaftlichen und kulturellen Wandel weg von Patriarchat und kapitalistischer Ausbeutung und hin zu einer befreiten Gesellschaft der Geschlechtergerechtigkeit.

Am 8. März 2021 demonstrieren wir gegen diese Verhältnisse und laden jede von euch ein, gemeinsam mit uns zu protestieren!

Hier ein Link zu unserem Youtube Kanal mit einem kurzen Input von Mara Moneyrain vom Feministischen Bündnis HD zum Thema Gewalt gegen Frauen. Der Input hat ursprünglich im Rahmen unserer Filmvorführung im Karlstorkino Ende September mit dem Film „Alles ist gut“ von Eva Trobisch statt gefunden.

Anmerkungen zum feministischen Diskurs

Wir, das Feministische Bündnis Heidelberg, sind Freund:innen von innerfeministischen Auseinandersetzungen und halten das feministische Streiten für unerlässlich um den Feminismus als sozialen Kampf (im Patriarchat) weiterzuentwickeln.  Bedingung für einen solchen fruchtbaren Streit ist jedoch eine klar dargelegte und schlüssig begründete Kritik.

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