In Mannheim ist in der Nacht auf Mittwoch eine 19-Jährige ermordet worden. Sie hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen am Dienstagabend in einem Waldstück am Stadtrand mit ihrem Freund getroffen. Dort soll der 17-Jährige kurz nach Mitternacht auf die junge Frau eingeschlagen und sie mit einem Ast getötet haben. Am Mittwochmorgen wurde sie gegen 8 Uhr von einer Joggerin entdeckt. Der 17-Jährige wurde noch am Mittwoch von der Polizei festgenommen. Er sitzt nun wegen Mordes in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft erklärte, man könne bislang keine Angaben zu dem Motiv des Mannes machen. Die beiden hatten seit einem Jahr eine Beziehung geführt. Dieses Verhältnis deutet auf einen Femizid hin, also die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Diese finden oftmals in Beziehungen statt. Oft spielen dabei Besitz- und Kontrollansprüche der Täter eine entscheidende Rolle. Nach Zählung wurden in diesem Jahr bereits 25 Frauen in Deutschland von Männern getötet.

Brigitte Kiechle war Mitautorin unserer beiden Sammelbände und eine der stabilsten Genossinen, der wir im gemeinsamen politischen Kampf begegnet sind. Da die IL Karlsruhe schon einen berührenden und sehr guten Nachruf geschrieben hat, wollen wir diesen hier teilen und keinen eigenen schreiben.






Es ist soweit. Unser neuer Sammelband „Erregender Frauenhass – eine Kritik der Pornografie“ ist im Alibri-Verlag erschienen.
Am 30.1. um 20 Uhr steigt die Book Release Party inclusive Lesung im Rabatz (maps Link) in Heidelberg.
Kommt vorbei, lest und diskutiert mit uns.
Essen und Getränke gegen Spende gibts auch.
Mehr Infos über das Buch und Bestellungen unter: https://www.alibri.de/Shop/Produktdetail/ProductID/2759

Pornografie wird in einem so hohen Maß konsumiert, dass sie als Teil alltäglicher sexueller Praxis gesehen werden muss. Die Debatte ist polarisiert: Einerseits wird Pornografie als unmoralisch abgelehnt, andererseits als vermeintlich befreite Form der Selbstentfaltung gefeiert.
Der Sammelband präsentiert Positionen zwischen dem konservativen sexuellen Tabu und der neoliberalen Verharmlosung. Dabei stellt sich als eine zentrale Frage, warum sexuelle Gewalt in der Pornografie als Unterhaltung inszeniert wird.
Die Beiträge thematisieren, welche Folgen Produktion und Konsum von Pornografie haben – für Frauen und queere Menschen, für das Geschlechterverhältnis, die Gesellschaft und für unsere gelebte Sexualität im Alltag. Sie kritisieren das Narrativ der „Freiwilligkeit“ sowie die Rolle des Konsumenten und beziehen auch neuere Phänomene wie OnlyFans ein.
Weitere Lesung am 3.2. in der Buchhandlung Blaumilch
Du schaffst es nicht am 30.01. oder möchtest noch mehr über das Buch hören?
Am 3.2. um 19 Uhr sind wir auch beim Infoladen in der Buchhandlung Blaumilch (Maps Link) zu Lesung und Diskussion.

Feminist:innen und Interessierte aufgepasst!
Ihr wollt euch feministisch organisieren, weiterbilden und engagieren, seid aber noch nicht sicher wie und wo das sein kann?
Ihr wisst noch nicht, ob politische Organisation überhaupt etwas für euch ist und seid aber neugierig?
Ihr habt ein Ungerechtigkeitsgefühl, dem ihr gerne tiefer nachgehen würdet? Ihr wollt gerne nur mit Frauen und TINAs organisiert sein?
Wir wollen euch eine Möglichkeit geben, diesen Fragen nachzugehen und bieten deshalb ein Plenum für neue Menschen an!
Am 14.1.2026 um 18 Uhr sind wir im Laden für Kultur und Politik (maps link) in der Heidelberger Weststadt und freuen uns, euch herzlich willkommen zu heißen.
Das Plenum ist natürlich unverbindlich, ihr könnt einfach mal schnuppern, was es so bedeutet, in einer Gruppe organisiert zu sein. Kommt vorbei, leitet es weiter, wir freuen uns auf euch! 🤩

Ein frohes neues Jahr und feministische Grüße an alle 💫
Hier findet ihr einen Link zu unserer Neujahrs-Spendenaktion. Ein bisschen spät, aber noch Neujahr genug 😉
https://www.goodcrowd.org/weihnachtsspendenaktion-feministische-buendnis-hd
Lasst uns gemeinsam auch in 2026 das Patriarchat bekämpfen 💪💪

Premiere mit Filmgespräch, Donnerstag 20.11. um 19.30Uhr im Gloria (Hauptstrasse 146, 69117 Heidelberg)
Homepage: https://weltkino.de/filme/lolita-lesen-in-teheran
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=5sdrye1HtQo
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Knapp 270 000 Menschen wurden im vergangenen Jahr 2024 Opfer häuslicher Gewalt, das entspricht in etwa einer Person alle 2 Minuten. Der Großteil dieser Taten findet im Rahmen von Partnerschaftsgewalt statt.
Die Zahlen steigen seit Jahren kontinuierlich an und sind auf dem Höchststand seit Beginn der offiziellen Datenerfassung. Und partnerschaftliche Gewalt ist häufig geschlechtsspezifische Gewalt.
Deshalb ist auch 2025 der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und TINA* wieder ein Grund auf die Straße zu gehen.
Wir treffen uns am 25.11. um 16 Uhr am Friedrich-Ebert-Platz in Heidelberg.
Lasst uns gemeinsam laut sein und patriarchaler Gewalt ein Ende setzen 💪📣✊

Hier ein paar Eindrücke von der Kundgebung. Starke Reden, viele Teilnehmende, die trotz Regen und Kälte bis zum Schluss unterstützt haben, und eine temporäre Gedenkstätte für die durch Femizide ermordeten Frauen und TINA* aus dem Jahr 2025.









Hier einige Eindrücke von unserem überragenden Infostand zum Safe Abortion Day mit Tombola, Snacks und vielen guten Gesprächen 🙂
