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Wir freuen uns gemeinsam mit euch zu feiern… BOOK RELEASE PARTY 💪💪

Es ist soweit. Unser neuer Sammelband „Erregender Frauenhass – eine Kritik der Pornografie“ ist im Alibri-Verlag erschienen.

Am 30.1. um 20 Uhr steigt die Book Release Party inclusive Lesung im Rabatz (maps Link) in Heidelberg.

Kommt vorbei, lest und diskutiert mit uns.
Essen und Getränke gegen Spende gibts auch.

Mehr Infos über das Buch und Bestellungen unter: https://www.alibri.de/Shop/Produktdetail/ProductID/2759

Pornografie wird in einem so hohen Maß konsumiert, dass sie als Teil alltäglicher sexueller Praxis gesehen werden muss. Die Debatte ist polarisiert: Einerseits wird Pornografie als unmoralisch abgelehnt, andererseits als vermeintlich befreite Form der Selbstentfaltung gefeiert.

Der Sammelband präsentiert Positionen zwischen dem konservativen sexuellen Tabu und der neoliberalen Verharmlosung. Dabei stellt sich als eine zentrale Frage, warum sexuelle Gewalt in der Pornografie als Unterhaltung inszeniert wird.

Die Beiträge thematisieren, welche Folgen Produktion und Konsum von Pornografie haben – für Frauen und queere Menschen, für das Geschlechterverhältnis, die Gesellschaft und für unsere gelebte Sexualität im Alltag. Sie kritisieren das Narrativ der „Freiwilligkeit“ sowie die Rolle des Konsumenten und beziehen auch neuere Phänomene wie OnlyFans ein.


Weitere Lesung am 3.2. in der Buchhandlung Blaumilch

Du schaffst es nicht am 30.01. oder möchtest noch mehr über das Buch hören?

Am 3.2. um 19 Uhr sind wir auch beim Infoladen in der Buchhandlung Blaumilch (Maps Link) zu Lesung und Diskussion.

Plenum für alle Interessierten am 14.1.

Feminist:innen und Interessierte aufgepasst!

Ihr wollt euch feministisch organisieren, weiterbilden und engagieren, seid aber noch nicht sicher wie und wo das sein kann?

Ihr wisst noch nicht, ob politische Organisation überhaupt etwas für euch ist und seid aber neugierig?

Ihr habt ein Ungerechtigkeitsgefühl, dem ihr gerne tiefer nachgehen würdet? Ihr wollt gerne nur mit Frauen und TINAs organisiert sein?

Wir wollen euch eine Möglichkeit geben, diesen Fragen nachzugehen und bieten deshalb ein Plenum für neue Menschen an!

Am 14.1.2026 um 18 Uhr sind wir im Laden für Kultur und Politik (maps link) in der Heidelberger Weststadt und freuen uns, euch herzlich willkommen zu heißen.

Das Plenum ist natürlich unverbindlich, ihr könnt einfach mal schnuppern, was es so bedeutet, in einer Gruppe organisiert zu sein. Kommt vorbei, leitet es weiter, wir freuen uns auf euch! 🤩

Kundgebung zum Tag gegen Gewalt an Frauen und TINA* am 25.11.

Knapp 270 000 Menschen wurden im vergangenen Jahr 2024 Opfer häuslicher Gewalt, das entspricht in etwa einer Person alle 2 Minuten. Der Großteil dieser Taten findet im Rahmen von Partnerschaftsgewalt statt.

Die Zahlen steigen seit Jahren kontinuierlich an und sind auf dem Höchststand seit Beginn der offiziellen Datenerfassung. Und partnerschaftliche Gewalt ist häufig geschlechtsspezifische Gewalt.

Deshalb ist auch 2025 der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und TINA* wieder ein Grund auf die Straße zu gehen.

Wir treffen uns am 25.11. um 16 Uhr am Friedrich-Ebert-Platz in Heidelberg.

Lasst uns gemeinsam laut sein und patriarchaler Gewalt ein Ende setzen 💪📣✊

Prostitution im Nationalsozialismus – der Vortrag zum Nachhören

Den Vortrag „Prostitution im Nationalsozialismus“ von Mirjam Schorr, M.A., findet ihr nun hier zum Nachhören.

Die Geschichte der Prostitution im Nationalsozialismus ist bislang nur in Teilen wissenschaftlich erforscht. Prostitution bedeutete jedoch auch in den Jahren 1933 bis 1945, dass hauptsächlich Frauen Sex gegen Entgelt oder anderweitige Vergünstigungen für Männer anboten. Dabei galt die Frau, die durch Prostitution ihren Lebensunterhalt (teilweise) bestritt, in der nationalsozialistischen Ideologie als das Gegenteil der idealen Frau aus der „Volksgemeinschaft“. Als „minderwertig“ und „asozial“ stigmatisiert und als „Nicht-Frau“ begriffen, war sie bestenfalls noch unter Ausnützung ihres Körpers für die Ziele des NS-Regimes, einer „Ausmerze“ zuzuführen. Folglich erlitten Prostituierte den NS-Staat auf ganz unterschiedliche Weise: Sie wurden diskriminiert, ausgegrenzt, entmündigt, (zwangs)sterilisiert, eingesperrt, deportiert, ausgebeutet und ermordet.

Der Vortrag gibt Einblicke in das Prostitutionsmilieu des „Dritten Reiches“ mit einer Schwerpunktsetzung auf den südwestdeutschen Raum. Wie gestalteten sich die Lebenswirklichkeiten von Prostituierten tatsächlich aus? Welche Widersprüchlichkeiten bestanden zwischen der angenommenen Sexualmoral des Nationalsozialismus und den Fragen der Prostitution in der Realität und vor Ort? Welche individuellen Biografien von Prostituierten aus dem Südwesten und aus Heidelberg lassen sich gegebenenfalls beschreiben? Und zuletzt: Wie wurde nach 1945 an persönliche Schicksale aus dem Prostitutionsmilieu erinnert?

Prostitution im Nationalsozialismus

Anlässlich des Tags gegen Prostitution am 5.10. laden wir herzlich zum Vortrag von Miriam Schnorr um 19 Uhr ins Kulturfenster Heidelberg (Kirchstraße 16) ein.

Die Geschichte der Prostitution im Nationalsozialismus ist bislang nur in Teilen wissenschaftlich erforscht. Prostitution bedeutete jedoch auch in den Jahren 1933 bis 1945, dass hauptsächlich Frauen Sex gegen Entgelt oder anderweitige Vergünstigungen für Männer anboten. Dabei galt die Frau, die durch Prostitution ihren Lebensunterhalt (teilweise) bestritt, in der nationalsozialistischen Ideologie als das Gegenteil der idealen Frau aus der „Volksgemeinschaft“. Als „minderwertig“ und „asozial“ stigmatisiert und als „Nicht-Frau“ begriffen, war sie bestenfalls noch unter Ausnützung ihres Körpers für die Ziele des NS-Regimes, einer „Ausmerze“ zuzuführen. Folglich erlitten Prostituierte den NS-Staat auf ganz unterschiedliche Weise: Sie wurden diskriminiert, ausgegrenzt, entmündigt, (zwangs)sterilisiert, eingesperrt, deportiert, ausgebeutet und ermordet.

Der Vortrag gibt Einblicke in das Prostitutionsmilieu des „Dritten Reiches“ mit einer Schwerpunktsetzung auf den südwestdeutschen Raum. Wie gestalteten sich die Lebenswirklichkeiten von Prostituierten tatsächlich aus? Welche Widersprüchlichkeiten bestanden zwischen der angenommenen Sexualmoral des Nationalsozialismus und den Fragen der Prostitution in der Realität und vor Ort? Welche individuellen Biografien von Prostituierten aus dem Südwesten und aus Heidelberg lassen sich gegebenenfalls beschreiben? Und zuletzt: Wie wurde nach 1945 an persönliche Schicksale aus dem Prostitutionsmilieu erinnert?

Neben spannenden Informationen wird es auch Kuchen und Getränke gegen Spende geben.

Veranstaltung – Was kostet eine Frau am 26.03. in Karlsruhe

Leider etwas kurzfristig, aber ihr solltet es trotzdem nicht verpassen:

Am Sonntag, den 26.03. von 12 – 17 Uhr findet in Karlsruhe im Roten Stern* ein Workshop zu unserem Buch „Was kostet eine Frau – eine Kritik der Prostitution“ statt.

Die Autorinnen Hanna Vatter und Brigitte Kiechle diskutieren mit Euch Prostitution als Teil männlicher Herrschaft sowie feministische Historie zum Thema Prostitution.

Kommt vorbei, gerne auch schon zum Kaffee ab 11 Uhr und kommt mit den Autorinnen und uns ins Gespräch.

Zur Kritik der Prostitution – Was kostet eine Frau?
Workshop mit Hanna Vatter (Prostitution als Teil männlicher Herrschaft) & Brigitte Kiechle (Bebel, Kollontai, Mujeres Libres)
Sonntag, 26. März 2023 – 12-17 Uhr im Roten Stern* Karlsruhe
Kaffee ab 11 Uhr

Abtreibung, oder: Der weibliche Körper als umkämpftes Terrain

Am Freitag den 09.09.22 um 15,30Uhr hält Mara Moneyrain vom Feministischen Bündnis Heidelberg im Kontext der feministischen Thementage der Uni Landau, den Vortrag „Abtreibung, oder: Der weibliche Körper als umkämpftes Terrain“.

Eine Abtreibung, auch Schwangerschaftsabbruch genannt, ist eine intentional herbeigeführte vorzeitige Beendigung einer Schwangerschaft. Seit je her sind Abtreibungen bitter umkämpft. Zeitweise fast komplett von der politischen Bildfläche verschwunden, gewann das Thema Abtreibung in den letzten Jahren wieder deutlich an Aufmerksamkeit. Dies zeigen die jüngsten Ereignisse in den
USA, die immer restriktiveren Gesetze in Polen, aber auch die Legalisierung des
Schwangerschaftsabbruches in Argentinien. Was viele nicht wissen: auch in Deutschland sind Abtreibungen illegal und werden nach §218ff des Strafgesetzbuches mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft. Aus feministischer Perspektive stellt Abtreibung ein unerlässliches, fundamentales Recht einer jeden
Frau, über ihren eigenen Körper zu bestimmen, dar.

Die Gegnerschaft, welche sich in Gruppen wie z.B. der sogenannten Lebensschutzbewegung (auch Pro-Life-Bewegung) organisiert, versucht hingegen die leibliche Selbstbestimmung von Frauen als Mord am ‚ungeborenen Leben‘ darzustellen und diffamiert Frauen, die eine Schwangerschaft abbrechen, als
‚Mörderinnen‘. Bei der Lebensschutzbewegung handelt es sich nicht um eine Ansammlung einzelner, hoffnungslos verwirrter Individuen, sondern um ein breites gesellschaftliches Spektrum, das vom bürgerlich-konservativen Milieu der FAZ-Leser bis zur offen faschistischen Rechten reicht. Die Kriminalisierung von Abtreibungen – einer Praxis die ohnehin zu jeder Zeit und überall stattfindet –
stellt letztlich immer den Versuch dar, die Kontrolle über den weiblichen Körper zu erlangen und Frauen ihren Subjektstatus abzusprechen.

Zur Autorin:
Mara Moneyrain ist Autorin und im Feministischen Bündnis Heidelberg organisiert. Von der Notwendigkeit einer neuen militanten, feministischen Bewegung überzeugt, verbringt sie ihre Tage ansonsten als Leistungssportlerin und Lehrerin.

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